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18.05.2017 - Wer bietet mehr?

Versteigerung von Fundsachen auf dem Rathausplatz Ludwigsfelde

„Zum ersten, zum zweiten und zum dritten…“ hieß es Mitte Mai auf dem Rathausplatz in Ludwigsfelde. Die Stadtverwaltung organisierte eine Versteigerung der abgegebenen und nicht vom Eigentümer abgeholten Fundsachen. Unmittelbar neben dem Haupteingang des Rathauses war ein Sammelsurium an herrenlosen Gegenständen aufgebaut. Bereits einige Zeit vor Beginn der Versteigerung nahmen die Besucher die Sachen in Augenschein und schätzten, wie weit es sich zu bieten lohnte.

Unter den 54 Fundgegenständen befanden sich dreißig Fahrräder. Sie gingen je nach Zustand und Marke für 1 Euro bis über 200 Euro (im Falle eines Longus Rennrads) über den Auktionstisch. Daneben war von Schmuck über Brillen bis zu Kleidung und einer Tabaktasche so ziemlich alles dabei, was man verlieren und ein anderer gebrauchen kann.

Gebote konnten zunächst in Ein-Euro-Schritten, ab 20 € in Zwei-Euro-Schritten und ab 50 € in 5-Euro-Schritten abgegeben werden.Die Ludwigsfelder hatten sichtlich Spaß am Bieten und konnten so manches Schnäppchen machen. Auch für die Mitarbeiterinnen des Bürgerservice schien die Auktion eine willkommene Abwechslung. Fahrräder wurden vorgeführt und Leitern angepriesen. Aber auch so manche kleine Rüge war notwendig. Der Hinweis der Autkionatorin, „junger Mann, Sie dürfen hier nicht Ihren Bekannten zuwinken, sonst haben Sie ganz schnell ein neues Fahrrad“, sorgte für einige Belustigung unter den Hobby-Bietern. A.L.




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